Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

EU-Agrarkrisenreserve

Die EU-Agrarkrisenreserve ist ein im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eingerichtetes Finanzinstrument zur Abfederung schwerwiegender Marktstörungen im Agrarsektor der Europäischen Union. Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EU) 2021/2116 über die Finanzierung, Verwaltung und Überwachung der GAP. Für den Programmzeitraum...

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Krisen-Destillation

Die Krisen-Destillation ist eine außergewöhnliche marktstützende Maßnahme der Gemeinsamen Marktorganisation für Wein der Europäischen Union. Sie dient der Entlastung des Weinmarkts bei schwerwiegenden Marktstörungen, indem zugelassene Weinerzeuger Wein zur Destillation zu industriellem Ethylalkohol liefern. Die Aktivierung...

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Natursprung

Natursprung bezeichnet in der Tierzucht und landwirtschaftlichen Nutztierhaltung die Paarung von männlichen und weiblichen Tieren durch natürlichen Deckakt, ohne den Einsatz instrumenteller Besamungstechniken. Er wird vor allem bei Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen praktiziert. Man unterscheidet den Weidesprung...

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Künstliche Besamung

Die künstliche Besamung (KB) ist ein biotechnisches Verfahren der landwirtschaftlichen Tierzucht, bei dem zuvor gewonnenes und aufbereitetes Sperma eines männlichen Tieres unter Umgehung der natürlichen Paarung instrumentell in den Genitaltrakt eines weiblichen Tieres eingebracht wird. Sie kommt überwiegend beim Rind...

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Zuchtstier

Der Zuchtstier ist ein geschlechtsreifes, männliches Rind (Bos taurus), das gezielt für den Einsatz in der tierischen Erzeugung, insbesondere der Besamung von weiblichen Rindern, ausgewählt und gehalten wird. Die Auswahl erfolgt auf Grundlage von Zuchtwerten, die Merkmale wie Milchleistung, Fleischansatz, Exterieur,...

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Wildhalter

Wildhalter bezeichnet im Agrarrecht eine natürliche oder juristische Person, die Wildtiere (insbesondere Rot-, Dam-, Schwarz- und Muffelwild) in umfriedeten Gehegen zu Zwecken der Fleischerzeugung, Zucht oder Landschaftspflege hält. Die Tätigkeit unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich einem mehrstufigen...

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Sikawild

Sikawild bezeichnet in der jagdlichen und landwirtschaftlichen Terminologie den Sikahirsch (Cervus nippon), eine mittelgroße Hirschart aus Ostasien. In Mitteleuropa wurde Sikawild im 19. und 20. Jahrhundert als Jagdwild eingebürgert und ist in einigen Regionen Deutschlands und Österreichs etabliert, insbesondere in geschlossenen...

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Silomais

Silomais bezeichnet die gesamte oberirdische Biomasse der Maispflanze (Zea mays L.), die im Stadium der Teig- bis Gelbreife mittels Feldhäcksler geerntet, gehäckselt und unter Ausschluss von Luftsauerstoff zu Ganzpflanzensilage konserviert wird. Der Anbau dient in Österreich und Deutschland im Jahr 2026 vorrangig der...

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Futterzwischenfrucht

Die Futterzwischenfrucht ist eine landwirtschaftliche Kulturpflanze, die innerhalb der Fruchtfolge zwischen zwei Hauptfrüchten angebaut wird, mit dem primären Zweck der Erzeugung von Biomasse zur Fütterung von Nutztieren. Anders als Gründüngungspflanzen, die eingearbeitet werden, erfolgt bei Futterzwischenfrüchten eine...

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Futterzwischenfrüchte

Futterzwischenfrüchte sind landwirtschaftliche Kulturpflanzen, die in der Zeit zwischen der Ernte der Hauptfrucht und der Aussaat der Folgefrucht angebaut werden, um als Viehfutter genutzt zu werden. Sie dienen der Ganzpflanzenernte, meist als Silage oder Grünfutter, und werden häufig aus Leguminosen (z. B. Futtererbsen,...

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