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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Schwenkbock

Der Schwenkbock ist ein drehbar gelagertes Turm- oder Bügelelement in der landwirtschaftlichen Anbautechnik, das eine laterale Schwenkbewegung um eine vertikale Achse ermöglicht. Er bildet die mechanische Verbindung zwischen einem Grundrahmen, etwa dem Dreipunktgestänge eines Traktors oder dem Maschinenrahmen, und einem...

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MULTITAST-Rad

Das MULTITAST-Rad ist ein an landwirtschaftlichen Anbaugeräten, insbesondere an Sämaschinen und Bestellkombinationen, eingesetztes Tastrad, das über mehrere einzeln bewegliche Tastkörper oder Tastsegmente verfügt. Im Gegensatz zu einem einzelnen breiten Tastrad ermöglicht die multitastische Bauweise eine differenzierte,...

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Rohasche

Die Rohasche ist der anorganische Rückstand, der nach vollständiger Verbrennung organischer Substanz unter standardisierten Bedingungen (üblicherweise 550 °C) verbleibt. In der Weender Futtermittelanalyse dient sie als Maß für den Mineralstoffgehalt (Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium) in Futtermitteln und tierischen...

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Zweikreiselschwader

Ein Zweikreiselschwader ist eine landwirtschaftliche Maschine zur Grünlandernte, die dem Zusammenfassen von Mähgut zu einem Schwad dient. Er verfügt über zwei gegenläufig rotierende Kreisel, deren Federzinken das Erntegut vom Boden aufnehmen und seitlich in der Mitte ablegen. Die Arbeitsbreite ist im Vergleich zu Einkreiselschwadern...

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Nachtweide

Die Nachtweide ist eine landwirtschaftliche Beweidungsform, bei der Weidetiere während der Nachtstunden auf einer abgegrenzten Fläche gehalten werden. Sie findet vor allem in der Rinder-, Schaf-, Ziegen- und Pferdehaltung Anwendung, insbesondere bei extensiven Haltungsverfahren wie der Hüteschäferei oder der Alpung....

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Älpler

Der Älpler (auch Senn, Senner oder Alpsenn) ist eine in der Landwirtschaft tätige Person, die während der Sommermonate das Vieh auf einer Alm oder Hochweide betreut. Zu den Kernaufgaben zählen das Hüten und Versorgen der Herde, das Melken der Milchtiere sowie die Weiterverarbeitung der Milch zu haltbaren Produkten wie...

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Alpe

Die Alpe (auch Alm oder Alp) bezeichnet im deutschsprachigen Alpenraum eine saisonal bewirtschaftete Weidefläche im Gebirge, die während der Sommermonate (in der Regel Mai bis September) mit Rindern, Schafen oder Ziegen bestoßen wird. Die Bewirtschaftung erfolgt durch einen landwirtschaftlichen Betrieb, dessen Stammbetrieb...

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Marktentlastung

Marktentlastung bezeichnet in der Agrarpolitik das gezielte staatliche oder supranationale Eingreifen in Agrarmärkte, um ein Überangebot an landwirtschaftlichen Erzeugnissen abzubauen und dadurch einen weitergehenden Preisverfall zu begrenzen. Sie erfolgt in der Regel auf Grundlage des EU-Marktordnungsrechts und der...

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Absatzklemme

Die Absatzklemme bezeichnet in der landwirtschaftlichen Marktlehre eine Situation, in der das Angebot eines Agrarerzeugnisses über einen bestimmten Zeitraum hinweg die effektive Nachfrage zu kostendeckenden Preisen übersteigt oder der Zugang zu Absatzwegen strukturell oder kurzfristig versperrt ist. Ursachen können saisonale...

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ÖWV

Die Österreichische Weinverordnung (ÖWV) ist eine auf Grundlage des Weingesetzes 2009 erlassene Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft in der für das Jahr 2026 geltenden Fassung. Sie regelt verbindlich die Erzeugung, Kennzeichnung und Qualitätssicherung von Traubenmost,...

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