Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Biodynamik

Die Biodynamik bezeichnet eine in den 1920er Jahren von Rudolf Steiner begründete, weltweit praktizierte Form der landwirtschaftlichen Betriebsführung, die sich als eigenständiges, geschlossenes Wirtschaftssystem versteht. Sie basiert auf anthroposophischen Prinzipien, wonach der landwirtschaftliche Betrieb als organismische...

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Permakultur

Permakultur (von lateinisch permanere „fortdauern“ und agricultura „Landwirtschaft“) bezeichnet ein systemisches Planungs- und Bewirtschaftungskonzept für Agrarlflächen, das auf der Analyse natürlicher Ökosysteme beruht. Ziel ist die dauerhafte Sicherung der Produktionsgrundlagen durch angepasste Nutzungsintensität....

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Autochthon

Der Begriff autochthon (von griechisch autós „selbst“ und chthōn „Erde“, also „aus eigenem Land stammend“) bezeichnet in der Landwirtschaft biologisches Material, das in einem bestimmten geografischen Gebiet auf natürliche Weise entstanden und dort über einen langen Zeitraum ohne gezielte Einführung...

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Kulturart

Die Kulturart (auch Nutzungsart) bezeichnet in der Landwirtschaft die systematische Einordnung einer landwirtschaftlich genutzten Fläche nach ihrer Nutzungs- und Bewirtschaftungsform. Sie dient als zentrales Klassifikationsmerkmal in der Agrarstatistik, im Förderwesen sowie in der Verwaltungs- und Rechtspraxis, insbesondere...

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Backqualität

Backqualität bezeichnet die Gesamtheit der physikalisch-chemischen und technologischen Eigenschaften von Getreide, insbesondere von Weizen, die dessen Verarbeitbarkeit zu Backwaren bestimmen. Die Grundlage bildet die Fähigkeit der Kleberproteine (Glutenine, Gliadine), ein elastisches Netzwerk auszubilden. Zu den maßgeblichen...

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Schläge

Unter Schlägen versteht man in der Landwirtschaft räumlich abgegrenzte, zusammenhängende Teile der landwirtschaftlich genutzten Fläche, die als eigene Bewirtschaftungseinheit gelten. Die Abgrenzung eines Schlages erfolgt anhand der jeweiligen Kulturarts, der Bodenverhältnisse, des Reliefs oder agrarstruktureller Merkmale...

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Flächendruck

Der Flächendruck bezeichnet in der Landwirtschaft die auf eine definierte Bodenfläche einwirkende Kraft, in der Regel gemessen als Quotient aus Last und Kontaktfläche (N/m², kPa). Er ist eine zentrale Kenngröße für die mechanische Belastung des Bodens durch landwirtschaftliche Maschinen, Geräte und Tiere. Ein hoher Flächendruck...

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Klimaresiliente Landwirtschaft

Klimaresiliente Landwirtschaft bezeichnet die Anpassung landwirtschaftlicher Produktionssysteme an die veränderten klimatischen Bedingungen des 21. Jahrhunderts, mit dem Ziel, die Funktionsfähigkeit der Betriebe auch unter Extremwetterereignissen wie Trockenheit, Starkregen oder Spätfrost zu erhalten. Im Kern umfasst...

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Schwimmender Milchviehstall

Ein Schwimmender Milchviehstall ist eine auf schwimmenden Pontons errichtete, ortsfest verankerte Plattform zur ganzjährigen Haltung von Milchvieh. Die Anlage umfasst in der Regel Laufstallbereiche mit Liegeboxen, Fressgang, Melkstand, Futterlager sowie geschlossene Behälter zur Güllelagerung. Die technische Ausführung...

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Riss

Der Riss ist ein linienförmiges Trennungsgefüge in landwirtschaftlichen Böden, Pflanzenbeständen oder tierischen Integumenten. In der Bodenphysik entstehen Schrumpfrisse hauptsächlich in tonreichen Böden durch Austrocknung, wenn die Kohäsionskräfte der Tonteilchen die Zugfestigkeit überschreiten. Diese Risse beeinflussen...

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