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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

AutoTune

AutoTune bezeichnet in der landwirtschaftlichen Verfahrenstechnik ein softwarebasiertes Regelungssystem, das die automatische Selbstoptimierung von Maschinenparametern während des laufenden Betriebs ermöglicht. Im Gegensatz zu statischen Einstellungen erfasst das System kontinuierlich Sensordaten wie Durchsatz, Feuchtegehalt,...

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Arboristen

Arboristen sind Fachkräfte der Baumpflege, die sich auf die fachgerechte Behandlung und Erhaltung von Einzelbäumen, insbesondere in urbanen und anthropogen geprägten Räumen, spezialisiert haben. Im Gegensatz zur klassischen Forstwirtschaft, die flächige Waldbestände bewirtschaftet, steht beim Arboristen die individuelle...

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Milchwirtschaft

Die Milchwirtschaft bezeichnet den Teilbereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft, der sich mit der Erzeugung, Gewinnung, Verarbeitung und Vermarktung von Milch sowie daraus hergestellter Erzeugnisse befasst. Sie umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Primärproduktion in der Tierhaltung (überwiegend Rinder,...

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Wintervorräte

Wintervorräte bezeichnen in der Landwirtschaft die planmäßig eingelagerten Mengen an landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln, die zur Überbrückung des Zeitraums zwischen dem Ende der Vegetationsperiode und der nächsten Ernte beziehungsweise dem nächsten Vegetationsbeginn vorgehalten werden. Im engeren pflanzenbaulichen...

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Futtererträge

Unter Futtererträgen versteht man in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion die je Flächeneinheit (in Dezitonnen Trockenmasse pro Hektar) geerntete Menge an Biomasse, die der Verfütterung an Nutztiere dient. Erfasst werden sowohl Hauptfutterflächen wie Grünland (Aufwüchse von Wiesen und Weiden) als auch Ackerfutterflächen...

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Erntegut

Das Erntegut bezeichnet in der Landwirtschaft die Gesamtheit der geernteten pflanzlichen Biomasse eines Schlages oder einer Kultur, die zum Zeitpunkt der Ernte den Bestand bildet. Es umfasst je nach Kulturart und Ernteverfahren die ober- oder unterirdischen Pflanzenteile, die dem wirtschaftlichen Verwendungszweck dienen,...

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Blütenfrostschäden

Blütenfrostschäden bezeichnen irreversible Schädigungen generativer Pflanzenorgane (Blüten, Knospen, junge Fruchtansätze) durch Temperaturen unterhalb des artspezifischen Frosttoleranzbereichs während der Blühphase. Der Schadensmechanismus beruht primär auf der intrazellulären Eisbildung, die zu Membranrupturen und Proteindenaturierung...

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Vegetationsperiode

Die Vegetationsperiode bezeichnet den Zeitraum eines Jahres, in dem die klimatischen Bedingungen – insbesondere Temperatur und Wasserangebot – das Wachstum und die Entwicklung von Kulturpflanzen ermöglichen. In der Agrarmeteorologie wird sie in Mitteleuropa überwiegend durch die Anzahl der Tage mit einer Tagesmitteltemperatur...

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Direktsaat

Die Direktsaat ist ein Bestellverfahren im Ackerbau, bei dem die Aussaat des Kulturpflanzenbestandes ohne vorherige, flächige Bodenbearbeitung (wie Pflügen oder Grubbern) direkt in die unbearbeitete Bodenoberfläche erfolgt. Die Saatgutablage wird dabei in einem Arbeitsgang von speziellen Sämaschinen mit schmalen Scharen...

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Mulchsaatverfahren

Das Mulchsaatverfahren ist ein Bestellverfahren der konservierenden Bodenbearbeitung, bei dem die Aussaat direkt in eine ungewendete, mit Pflanzenresten der Vorfrucht oder Zwischenfrucht bedeckte Bodenoberfläche erfolgt. Im Gegensatz zur konventionellen Saatbettbereitung mit Pflug wird der Boden nicht gewendet; die Bearbeitungstiefe...

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