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Archiv: Lexikon-Begriffe

Baugesetzbuch

Das Baugesetzbuch (BauGB) ist die zentrale kodifizierte Rechtsgrundlage des öffentlichen Baurechts in der Bundesrepublik Deutschland. Es regelt als Bundesgesetz die Zulässigkeit und Ordnung der baulichen und sonstigen Nutzung von Grundstücken. Für die Landwirtschaft ist das BauGB insbesondere im Rahmen der Bauleitplanung...

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Urproduktion

Die Urproduktion bezeichnet im Agrar- und Steuerrecht die unmittelbare Gewinnung von Naturerzeugnissen durch den Einsatz von Boden, Pflanzen und Tieren. Sie umfasst den Ackerbau, die Grünlandwirtschaft, den Obst- und Weinbau, die Gemüseproduktion sowie die Tierhaltung und -zucht, soweit diese auf eigener Futterbasis...

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baurechtliche Privilegierung

Die baurechtliche Privilegierung ist ein Rechtsinstitut des öffentlichen Baurechts, das im Wesentlichen in § 35 Baugesetzbuch (BauGB) für Deutschland sowie in den jeweiligen Landesbauordnungen und Raumordnungsgesetzen für Österreich kodifiziert ist. Sie bezeichnet die rechtliche Sonderstellung bestimmter Vorhaben im...

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Datenhoheit

Die Datenhoheit bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 die rechtliche und tatsächliche Verfügungsgewalt einer natürlichen oder juristischen Person über die von ihr erzeugten, erfassten oder verarbeiteten betrieblichen Daten. Dies umfasst insbesondere Maschinen-, Ertrags-, Boden- und Betriebsmitteldaten,...

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Schädlingsbekämpfung

Die Schädlingsbekämpfung im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 umfasst alle Maßnahmen zur Regulierung von Organismen (Insekten, Pilze, Bakterien, Viren, Unkräuter, Nager), die das Wachstum, die Qualität oder den Ertrag von Kulturpflanzen signifikant beeinträchtigen. Sie basiert auf dem integrierten Pflanzenschutz...

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Präzise Düngung

Die Präzise Düngung, auch als teilflächenspezifische oder bedarfsorientierte Düngung bezeichnet, ist ein Verfahren der landwirtschaftlichen Nährstoffapplikation, bei dem Düngemittel in ihrer Art, Menge, Zeit und räumlichen Verteilung exakt an den tatsächlichen Bedarf der Kulturpflanze und die Heterogenität des Standortes...

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Drohnen

Der Begriff Drohnen bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 unbemannte Luftfahrzeuge (UAV), die ferngesteuert oder autonom über GPS-Routen betrieben werden. Ihr Einsatz erfolgt primär zur teilflächenspezifischen Applikation von Pflanzenschutzmitteln, zur Ausbringung von Nützlingen sowie zur präzisen...

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Futtereffizienz

Die Futtereffizienz ist ein betriebswirtschaftlicher und leistungsphysiologischer Kennwert in der Nutztierhaltung, der das Verhältnis der aufgenommenen Futtermenge (Futteraufwand) zur erzielten tierischen Leistung (Nutzleistung) beschreibt. Sie wird in der Regel als Quotient aus der produzierten Einheit (z. B. Kilogramm...

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Pansen

Der Pansen, auch als Rumen bezeichnet, ist der erste und zugleich größte Vormagenabschnitt der Wiederkäuer (Ruminantia). Es handelt sich um einen muskulösen, mit Schleimhaut ausgekleideten Hohlorgan, der den Hauptanteil des Pansensystems bildet. Der Pansen dient primär der mikrobielen Fermentation von cellulosehaltiger...

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KI-gestützte Überwachung

Die KI-gestützte Überwachung bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 den Einsatz von Algorithmen des maschinellen Lernens zur automatisierten Analyse von Sensordaten, Satellitenbildern und Drohnenaufnahmen. Diese Systeme erfassen in Echtzeit Parameter wie Pflanzenwachstum, Bodenfeuchte, Nährstoffgehalt...

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