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Archiv: Lexikon-Begriffe

Rinderzucht

Die Rinderzucht bezeichnet die planmäßige, züchterische Bearbeitung von Hausrindern (Bos taurus) mit dem Ziel der genetischen Verbesserung von Merkmalen wie Milchleistung, Fleischansatz, Fruchtbarkeit, Gesundheit und Langlebigkeit. Sie basiert auf den Prinzipien der quantitativen Genetik und Populationsgenetik. In der...

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Grünlandumbruch

Der Grünlandumbruch bezeichnet die vollständige oder teilweise Zerstörung des permanenten Pflanzenbestandes einer Grünlandfläche durch mechanische Bodenbearbeitung, wie Pflügen, Fräsen oder Grubbern. Ziel dieser Maßnahme ist die Überführung der Fläche in eine andere Nutzungsform, vorrangig in Ackerland zur Produktion...

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Feldmaus

Die Feldmaus (Microtus arvalis) ist ein Nagetier aus der Familie der Wühler (Cricetidae) und zählt im mitteleuropäischen Raum, insbesondere in Österreich und Deutschland, zu den bedeutendsten landwirtschaftlichen Schaderregern im Ackerbau. Es handelt sich um eine tag- und nachtaktive Art, die vorwiegend oberirdische...

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Hackstriegel

Der Hackstriegel ist ein landwirtschaftliches Gerät zur mechanischen Unkrautbekämpfung, das insbesondere im ökologischen und integrierten Pflanzenbau eingesetzt wird. Es kombiniert die Wirkprinzipien eines Striegels und einer Hacke: Während die Zinken des Striegels flach im Boden arbeiten und keimende Unkräuter verschütten...

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Stallmist

Stallmist ist ein organischer Dünger, der aus der Mischung von tierischen Exkrementen (Kot und Harn) sowie Einstreumaterialien wie Stroh, Sägespänen oder Torf besteht. Er entsteht in der landwirtschaftlichen Tierhaltung, insbesondere bei Rindern, Schweinen, Pferden, Schafen und Geflügel, und wird nach einer definierten...

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Kraut- und Knollenfäule

Die Kraut- und Knollenfäule ist eine durch den Oomyceten Phytophthora infestans verursachte, wirtschaftlich bedeutende Pflanzenkrankheit, die vorwiegend Kartoffeln und Tomaten befällt. Der Erreger benötigt für eine Infektion Blattnässe und Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad Celsius. Primäre Infektionsquellen sind befallene...

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Pflugfurche

Die Pflugfurche bezeichnet im Ackerbau die durch den Pflugkörper beim Wenden des Bodens entstehende linienförmige Vertiefung im Bodenprofil. Sie entsteht durch das Herausschneiden, Anheben und Drehen des Bodenstreifens (des Pflugsohls), wobei der Pflugkörper einen Graben mit einer charakteristischen Sohle und einer Seitenwand...

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N-Düngung

Die N-Düngung bezeichnet die landwirtschaftliche Maßnahme der Zufuhr von Stickstoff (N) in den Boden oder direkt an die Kulturpflanze, mit dem Ziel, den pflanzlichen Stickstoffbedarf zu decken und Ertrag sowie Qualität des Ernteguts zu sichern. Stickstoff ist ein essenzieller Makronährstoff, der als Bestandteil von Aminosäuren,...

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Bodenfeuchtesensor

Ein Bodenfeuchtesensor ist ein elektronisches Messgerät zur kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Erfassung des volumetrischen Wassergehalts im Boden. Die Funktionsweise basiert auf der Messung der dielektrischen Permittivität des Boden-Wasser-Luft-Gemisches, wobei die hohe Dielektrizitätskonstante von Wasser im...

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Agrarrecht

Das Agrarrecht ist die Gesamtheit aller Rechtsnormen, die die land- und forstwirtschaftliche Produktion, deren Vermarktung sowie die damit verbundenen Strukturen und Subventionen regeln. Es handelt sich um ein Querschnittsrechtsgebiet, das Elemente des öffentlichen Rechts (insbesondere Verwaltungs- und Europarecht) und...

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