Archiv: Lexikon-Begriffe

CCS

Der Begriff CCS steht in der Landwirtschaft für „Carbon Capture and Storage“, also die Abscheidung und dauerhafte Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO₂). Im agrarwissenschaftlichen Kontext bezieht sich CCS vor allem auf Verfahren, die darauf abzielen, atmosphärisches CO₂ in landwirtschaftlich genutzten Böden oder Biomasse...

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Nmin-Methode

Die Nmin-Methode ist ein bodenanalytisches Verfahren zur Bestimmung des pflanzenverfügbaren mineralischen Stickstoffs (Nitrat-N und Ammonium-N) im Bodenprofil zu Vegetationsbeginn. Sie dient der präzisen Bemessung der Stickstoffdüngung, insbesondere bei Kulturen mit hohem N-Bedarf wie Winterweizen oder Mais. Die Methode...

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KULAP

KULAP ist das Akronym für das Kulturlandschaftsprogramm, ein agrarumweltpolitisches Förderinstrument der Bundesländer in Deutschland. Es handelt sich um ein freiwilliges, mehrjähriges Vertragsprogramm, das landwirtschaftliche Betriebe für die Anwendung besonders umwelt- und klimaschonender Bewirtschaftungsmethoden finanziell...

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Fruchtfolge

Die Fruchtfolge bezeichnet die zeitliche Abfolge verschiedener Kulturpflanzen auf derselben landwirtschaftlichen Nutzfläche über mehrere Vegetationsperioden hinweg. Sie ist ein zentrales Element des integrierten Pflanzenbaus und dient der nachhaltigen Sicherung der Bodenfruchtbarkeit. Durch den systematischen Wechsel...

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Beikrautregulierung

Die Beikrautregulierung bezeichnet in der Landwirtschaft die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Kontrolle und Begrenzung von unerwünschten Pflanzen (Beikräutern) in Kulturpflanzenbeständen. Ziel ist es, die Konkurrenz um Wachstumsfaktoren wie Licht, Wasser und Nährstoffe zu minimieren und Ertragsverluste sowie Qualitätseinbußen...

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Druschreife

Die Druschreife bezeichnet den optimalen Erntezeitpunkt für Getreide, Ölfrüchte und andere Körnerfrüchte, zu dem die Körner den höchsten Trockenmasseertrag bei minimalen Verlusten und guter Qualität aufweisen. Sie ist erreicht, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Körner auf einen artspezifischen Wert abgesunken ist – bei...

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GVE

Die Abkürzung GVE steht für Großvieheinheit und ist eine standardisierte Maßeinheit in der Landwirtschaft, die dazu dient, verschiedene Nutztierarten und -kategorien anhand ihres Futterbedarfs oder ihrer Lebendmasse vergleichbar zu machen. Eine GVE entspricht dabei einer Referenzgröße von 500 kg Lebendgewicht, die auf...

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GLÖZ-Standards

Die GLÖZ-Standards (Guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand) sind ein zentrales Element der EU-Agrarpolitik und definieren verbindliche Mindestanforderungen für die landwirtschaftliche Flächenbewirtschaftung. Sie dienen dem Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, dem Schutz der Biodiversität und der Vermeidung von...

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ÖPUL

ÖPUL ist das Akronym für das Österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft. Es handelt sich um ein agrarumweltpolitisches Instrument der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union, das in Österreich national umgesetzt wird....

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