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Archiv: Lexikon-Begriffe

Kartoffelkrebs

Der Kartoffelkrebs ist eine durch den obligat biotrophen Schleimpilz Synchytrium endobioticum verursachte Pflanzenkrankheit, die ausschließlich Kartoffeln (Solanum tuberosum) befällt. Der Erreger dringt in die Zellen der Wirtspflanze ein und induziert eine unkontrollierte Zellteilung, was zur Bildung von tumorartigen...

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Bitterstoffe

Bitterstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe, die durch ihre chemische Struktur (z. B. Terpenoide, Alkaloide, Glykoside) einen spezifisch bitteren Geschmack hervorrufen. In der Landwirtschaft und Tierernährung werden sie vor allem als natürliche Futterinhaltsstoffe in Grünlandpflanzen, Kräutern oder Feldfrüchten (z. B....

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Süßlupinen

Süßlupinen sind Zuchtformen der Gattung Lupinus (insb. Lupinus angustifolius, Lupinus luteus und Lupinus albus), die sich durch einen sehr geringen Gehalt an bitter schmeckenden und toxischen Alkaloiden (insbesondere Lupanin und Spartein) von weniger als 0,05 Prozent in der Trockenmasse auszeichnen. Diese Selektion erfolgte...

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Eiweißfuttermittel

Als Eiweißfuttermittel werden in der Tierernährung Futtermittel bezeichnet, deren Gehalt an Rohprotein in der Trockenmasse mindestens 20 Prozent beträgt. Sie dienen primär der Deckung des Aminosäurenbedarfs landwirtschaftlicher Nutztiere, insbesondere von Monogastriern wie Schweinen und Geflügel, aber auch von Wiederkäuern...

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Lupine

Die Lupine (Lupinus) ist eine Gattung aus der Familie der Fabaceae (Leguminosen). Im landwirtschaftlichen Kontext werden vorwiegend die Arten Lupinus angustifolius (Blaue oder Schmalblättrige Lupine), Lupinus luteus (Gelbe Lupine) und Lupinus albus (Weiße Lupine) als Körnerleguminosen kultiviert. Der Anbau dient primär...

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Stickstoffeinträge

Als Stickstoffeinträge werden in der Agrarwissenschaft sämtliche Prozesse bezeichnet, bei denen elementarer oder gebundener Stickstoff (N) aus der Atmosphäre oder aus anthropogenen Quellen in ein Ökosystem, insbesondere in landwirtschaftlich genutzte Flächen, gelangt. Die Einträge erfolgen über drei Hauptpfade: die gasförmige...

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Eutrophierung

Die Eutrophierung bezeichnet im agrartechnischen und limnologischen Kontext die übermäßige Anreicherung von Nährstoffen, insbesondere der Verbindungen Stickstoff (N) und Phosphor (P), in aquatischen und terrestrischen Ökosystemen. Ursächlich hierfür sind diffuse Einträge aus der landwirtschaftlichen Düngung sowie punktuelle...

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KI-gesteuerte Algorithmen

Als KI-gesteuerte Algorithmen werden in der Landwirtschaft rechenintensive Softwareprogramme bezeichnet, die auf Methoden des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz basieren. Sie analysieren große Datenmengen – etwa von Satelliten, Drohnen, Bodensensoren oder Wetterstationen – und generieren daraus automatisiert...

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Präzise Bewässerung

Präzise Bewässerung bezeichnet ein Verfahren der landwirtschaftlichen Beregnung, bei dem die Wasserausbringung exakt an den tatsächlichen Bedarf der Kulturpflanze angepasst wird. Dies erfolgt durch den Einsatz von Sensortechnik zur Erfassung der Bodenfeuchte, des Pflanzenwasserstatus sowie meteorologischer Daten in Echtzeit....

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Bodenversalzung

Die Bodenversalzung bezeichnet die Akkumulation wasserlöslicher Salze, vorrangig der Kationen Natrium, Calcium, Magnesium und Kalium sowie der Anionen Chlorid, Sulfat, Carbonat und Hydrogencarbonat, im durchwurzelbaren Bodenhorizont. Der Prozess führt zu einem Anstieg der elektrischen Leitfähigkeit in der Bodenlösung,...

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