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Almbauern

Der Begriff Almbauern bezeichnet landwirtschaftliche Betriebe, die im Rahmen der saisonalen Weidewirtschaft (Alm- oder Alpwirtschaft) ihre Nutztiere, vorwiegend Rinder, Schafe oder Ziegen, während der Sommermonate auf hochgelegenen, meist nicht dauerhaft besiedelten Grünlandflächen im Gebirge halten. Diese Form der extensiven Grünlandnutzung ist vor allem in den Alpenregionen Österreichs, Deutschlands (Bayern) und der Schweiz verbreitet. Die Almbewirtschaftung ist rechtlich durch das jeweilige Landesrecht sowie durch agrarpolitische Förderprogramme wie das Österreichische Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) oder das bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) im Jahr 2026 geregelt. Almbauern sind in der Regel nicht ausschließlich auf die Almwirtschaft angewiesen, sondern bewirtschaften parallel einen Talbetrieb. Die Alm dient primär der Futtergewinnung durch Beweidung und trägt zur Erhaltung der Kulturlandschaft, Biodiversität und zum Erosionsschutz bei. Die rechtlichen Rahmenbedingungen umfassen Vorschriften zur Tierhaltung, Weideführung, Hüttenbewirtschaftung sowie zur Einhaltung von Dünge- und Pflanzenschutzmittelverordnungen, die aufgrund der Höhenlage und der Empfindlichkeit der Ökosysteme strengen Auflagen unterliegen.