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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Schlag

Als Schlag wird im Ackerbau eine zusammenhängende, einheitlich bewirtschaftete Fläche bezeichnet, auf der in einer Vegetationsperiode eine bestimmte Kultur angebaut wird. Im österreichischen Mehrfachantrag und im INVEKOS ist der Schlag die kleinste Einheit der Flächenerfassung. Ein Feldstück ist eine eindeutig abgegrenzte Bewirtschaftungseinheit mit einheitlicher Nutzungsart. Es kann einen oder mehrere Schläge umfassen, die sich durch Kultur oder Bewirtschaftungsweise unterscheiden. Die Flächen werden digital über die Agrarmarkt Austria (AMA) erfasst. Schlaggrenzen können sich von Jahr zu Jahr ändern, während Feldstücke meist über längere Zeit bestehen bleiben.

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In der Betriebsführung dient der Schlag als Bezugsgröße für Fruchtfolgeplanung, Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz und Ertragserfassung. Die zugehörigen Aufzeichnungen werden häufig in einer Schlagkartei geführt. Bestimmte Vorgaben, etwa aus der Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung (NAPV) oder aus ÖPUL-Maßnahmen, verlangen flächenbezogene Dokumentationen. In der Forstwirtschaft bezeichnet Schlag hingegen eine Fläche, auf der Holz geerntet wird. Für Hiebsmaßnahmen, insbesondere den Kahlschlag, gelten die Bestimmungen des Forstgesetzes 1975.

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