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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Dürrepaket

Das Dürrepaket bezeichnet im agrarpolitischen und versicherungsrechtlichen Kontext des Jahres 2026 ein gebündeltes Maßnahmenbündel, das von den Bundesländern sowie dem Bund als Reaktion auf eine festgestellte, außergewöhnliche Trockenheit mit erheblichen Ertragsausfällen in der Pflanzenproduktion aufgelegt wird. Es umfasst...

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Planungssicherheit

Planungssicherheit bezeichnet in der Landwirtschaft den Grad der zeitlichen Vorhersehbarkeit und Verlässlichkeit betrieblicher Rahmenbedingungen, die für die mittel- und langfristige Produktions- und Investitionsentscheidung erforderlich sind. Sie resultiert aus der Kalkulierbarkeit agrarökonomischer, agrarpolitischer...

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Hopfenwirtschaft

Die Hopfenwirtschaft bezeichnet den gesamten Wertschöpfungskreislauf des Anbaus, der Ernte, der Aufbereitung, des Handels und der Verarbeitung von Hopfen (Humulus lupulus L.) zu Brau- und Extraktionszwecken. Sie umfasst primär den landwirtschaftlichen Betriebszweig des Hopfenanbaus, der in Deutschland schwerpunktmäßig...

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Vertragsanbau

Der Vertragsanbau ist eine Form der landwirtschaftlichen Erzeugung, bei der ein landwirtschaftlicher Betrieb (Erzeuger) und ein Abnehmer (Verarbeiter, Handel oder Erfassungsunternehmen) vor der Aussaat oder Pflanzung eine verbindliche Vereinbarung über die Lieferung einer bestimmten Menge und Qualität eines Agrarrohstoffs...

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Hopfenpflanzer

Der Hopfenpflanzer ist eine historische und zugleich gegenwärtig verwendete Berufsbezeichnung für eine natürliche Person, die gewerbsmäßig oder landwirtschaftlich die Kultivierung von Hopfen (Humulus lupulus) auf eigenen oder gepachteten Flächen betreibt. Im Unterschied zum reinen Lohnunternehmer oder Pflanzgutproduzenten...

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Kulturlandschaft

Die Kulturlandschaft bezeichnet im agrarwissenschaftlichen Verständnis jenen Teil der Erdoberfläche, der durch menschliche Nutzung, insbesondere durch land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung, dauerhaft geprägt und gestaltet wurde. Sie ist das Ergebnis eines langfristigen Wechselwirkungsprozesses zwischen natürlichen...

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Tafelobst

Tafelobst bezeichnet im engeren garten- und landwirtschaftlichen Sinne jenes Kern-, Stein-, Beeren- und Schalenobst, das aufgrund seiner Sortenwahl, Fruchtgröße, Färbung, Festigkeit und inneren Qualität für den unmittelbaren Frischverzehr bestimmt ist. Es unterscheidet sich damit grundlegend von Wirtschaftsobst oder...

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Erwerbsobstbau

Der Erwerbsobstbau bezeichnet den planmäßigen, marktorientierten Anbau von Obstgehölzen (Kern-, Stein- und Beerenobst) mit dem Ziel der gewinnbringenden Vermarktung der Ernteprodukte. Im Gegensatz zum Haus- und Streuobstbau erfolgt die Bewirtschaftung in spezialisierten, meist intensiv geführten Anlagen mit hohem Kapitaleinsatz....

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Kot-Harn-Trennung

Die Kot-Harn-Trennung bezeichnet in der landwirtschaftlichen Tierhaltung ein Verfahren zur getrennten Erfassung von Fäzes und Urin, vornehmlich bei Rindern, Schweinen und Geflügel. Ziel ist die Erzeugung zweier stofflich unterschiedlicher Wirtschaftsdünger-Fraktionen: eines festen, phosphor- und kohlenstoffreichen Kotes...

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Außenklima

Außenklima bezeichnet in der Agrarwissenschaft die Gesamtheit der meteorologischen und klimatischen Bedingungen, die außerhalb von schützenden Kultur- oder Stallanlagen auf landwirtschaftliche Nutzflächen, Pflanzenbestände und Weidetiere einwirken. Es umfasst die messbaren Parameter Lufttemperatur, relative Luftfeuchte,...

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