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Archiv: Lexikon-Begriffe

Betriebszweigauswertung

Die Betriebszweigauswertung ist ein Instrument der landwirtschaftlichen Betriebsanalyse, das die einzelbetriebliche Wirtschaftlichkeit einzelner Produktionsrichtungen (Betriebszweige) wie Milchviehhaltung, Ackerbau oder Schweinemast erfasst und bewertet. Sie dient der Ermittlung des Erfolgsbeitrags jedes Betriebszweigs...

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Teilkostenauswertung

Die Teilkostenauswertung ist ein betriebswirtschaftliches Analyseverfahren in der landwirtschaftlichen Produktion, das die variablen Kosten einer Produktionsrichtung oder eines Betriebszweigs den erzielten Erlösen gegenüberstellt. Sie erfasst ausschließlich die leistungsabhängigen Kostenpositionen wie Saatgut, Düngemittel,...

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Geschwisterbrut

Die Geschwisterbrut bezeichnet in der landwirtschaftlichen Tierzucht, insbesondere bei Schweinen und Rindern, einen Wurf oder eine Nachkommengruppe, die ausschließlich aus Voll- oder Halbgeschwistern besteht. Dies tritt auf, wenn ein weibliches Tier (Sau oder Kuh) von einem einzigen männlichen Tier (Eber oder Bulle)...

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Bohrmehlauswurf

Der Bohrmehlauswurf bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext das bei der maschinellen Tiefenlockerung oder Dränageverlegung mittels Erdbohrgeräten an die Bodenoberfläche geförderte, zerkleinerte Bodenmaterial. Es handelt sich um das beim Bohrvorgang aus dem Bohrloch austretende Gemisch aus Erdreich, Gesteinsbruchstücken...

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Buchdrucker

Der Buchdrucker (Ips typographus) ist ein forstwirtschaftlicher Schädling aus der Familie der Borkenkäfer (Curculionidae, Scolytinae). Die Art befällt primär Fichtenbestände (Picea abies) und zählt zu den bedeutendsten sekundären Schadinsekten in der mitteleuropäischen Forstwirtschaft. Der Befall erfolgt bevorzugt an...

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Weidehaltung

Die Weidehaltung ist ein Haltungsverfahren für landwirtschaftliche Nutztiere, bei dem die Tiere über einen definierten Zeitraum auf einer eingezäunten, mit Aufwuchs bestandenen Fläche gehalten werden. Die Tiere nehmen dabei den überwiegenden Teil ihrer Grundfutterration durch das Abweiden der oberirdischen Pflanzenmasse...

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Treibhausgasemissionen

Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft bezeichnen die Freisetzung gasförmiger Verbindungen, die zur anthropogenen Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts beitragen. Die bedeutendsten landwirtschaftlichen Quellen sind Methan (CH₄) aus der enterischen Fermentation von Wiederkäuern sowie aus der Lagerung und...

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CO2-Fußabdruck

Der CO2-Fußabdruck in der Landwirtschaft ist eine quantifizierte Kennzahl, die die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen (THG) in CO2-Äquivalenten (CO2e) angibt, die direkt und indirekt durch die Produktion, Verarbeitung, den Transport und die Lagerung eines landwirtschaftlichen Erzeugnisses oder einer Produktionsmethode...

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pflanzenbasierte Ernährung

Der Begriff pflanzenbasierte Ernährung bezeichnet im agrartechnischen und ernährungswissenschaftlichen Kontext des Jahres 2026 ein Ernährungsmuster, das überwiegend oder ausschließlich auf Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs basiert. Hierzu zählen Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen sowie daraus hergestellte...

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Bergbauernbetriebe

Ein Bergbauernbetrieb ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, der aufgrund seiner Lage in einer durch Hangneigung, Höhenlage und erschwerte klimatische Bedingungen gekennzeichneten Region bewirtschaftet wird. Die rechtliche Definition in Österreich und Deutschland basiert auf Kriterien wie der Seehöhe, der Hangneigung...

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