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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

nachhaltige Intensivierung

Nachhaltige Intensivierung bezeichnet ein agrarwissenschaftliches Konzept, bei dem der Ertrag je Flächeneinheit gesteigert wird, ohne zusätzliche Flächen in Nutzung zu nehmen. Gleichzeitig sollen negative Umweltwirkungen verringert werden. Der Begriff wurde in den 1990er-Jahren in der Fachliteratur geprägt und fand durch einen Bericht der britischen Royal Society aus dem Jahr 2009 breitere Verbreitung. Im Mittelpunkt steht nicht ein höherer Betriebsmitteleinsatz, sondern eine höhere Ressourceneffizienz. Gemeint ist der Ertrag je eingesetzter Einheit an Nährstoffen, Wasser, Energie, Pflanzenschutzmitteln und Arbeit.

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Zu den Ansätzen zählen die Präzisionslandwirtschaft mit teilflächenspezifischer Düngung und Applikation sowie ein bedarfsgerechtes Nährstoffmanagement auf Basis von Bodenuntersuchungen. Hinzu kommen integrierter Pflanzenschutz, standortangepasste Sorten, vielfältige Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte und bodenschonende Bearbeitungsverfahren. In der Tierhaltung betrifft das Konzept etwa die Futterverwertung und die Tiergesundheit. Bewertet wird anhand von Kennzahlen wie Nährstoffbilanzen, Treibhausgasemissionen je Produkteinheit oder Humusgehalten. Für die Umsetzung in Österreich sind die geltenden düngerechtlichen Vorgaben zu beachten, insbesondere die Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung (NAPV). Bei Teilnahme an ÖPUL-Maßnahmen gelten zusätzlich die jeweiligen Förderauflagen.

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