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Futterkrise: Maschinenring bringt Hilfe ins Rollen

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Wenn das Futter knapp wird, halten Oberösterreichs Bauern zusammen! Auf Hunderten Hektar bauen Ackerbauern zusätzlich Feldfutter für dürregeschädigte Berufskollegen an. Zentrale Drehscheibe dieser außergewöhnlichen Hilfsaktion ist der Maschinenring. Er verbindet Betriebe über regionale Grenzen hinweg und organisiert Hilfe dort, wo sie dringend gebraucht wird.

Die extreme Trockenheit hat viele Grünlandbetriebe um wichtige Futterschnitte gebracht. Für zahlreiche Tierhaltungsbetriebe bleibt die Futterversorgung bis weit ins Jahr 2027 eine große Herausforderung. Doch die Bauern lassen einander nicht im Stich: Auf Initiative des Maschinenring stellen Ackerbauern Flächen für den zusätzlichen Futteranbau zur Verfügung.

Gemeinsam gegen die Futterknappheit: Der Maschinenring organisiert die Futterernte und bringt landwirtschaftliche Betriebe über regionale Grenzen hinweg zusammen.

Ein Netzwerk der Solidarität

Mit seinem Netzwerk von rund 19.000 Mitgliedsbetrieben bringt der Maschinenring Landwirte zusammen, die sonst kaum zueinandergefunden hätten. Er vermittelt Flächen und Futter, koordiniert die Arbeiten und übernimmt die gesamte Abwicklung samt Verrechnung.

Hunderte Hektar Ackerflächen konnten so über den Sommer für den Solidaritätsanbau gewonnen werden. Jetzt läuft die Ernte auf Hochtouren, die ersten Futtertransporte rollen bereits durchs Land. Auf vielen Flächen ist im Frühjahr 2027 ein weiterer Silageschnitt geplant.

„Wenn das Futter knapp wird, zählt jeder Hektar und jede helfende Hand. Wir bringen Betriebe zusammen und sorgen dafür, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird“, betont Maschinenring-Landesobmann Gerhard Rieß.

Futterversorgung bleibt bis Herbst 2027 eine Herausforderung

Entwarnung gibt es dennoch nicht. Die Trockenheit hat zahlreiche Grünlandbestände schwer geschädigt, die Futterversorgung bleibt angespannt. Klimatologen warnen zudem vor zunehmendem Hitze- und Trockenstress. Umso wichtiger ist es, bereits jetzt die Grundlage für eine erfolgreiche Futterernte 2027 zu schaffen.

Auch hier unterstützt der Maschinenring die Betriebe: Mit dem Beratungsprogramm GrünlandPRO.at, an dem bereits mehr als 750 Betriebe teilnehmen, und der Vermittlung leistungsstarker Technik hilft er bei der Sanierung geschädigter Wiesen und der langfristigen Sicherung der Futtergrundlage.

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