Auch 2022 Investitionsschub dank geförderter Kredite

 

Eine stabile Finanzierung erleichtert größere Investitionen, sichert eine nachhaltige Bewirtschaftung und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. „Damit unsere Bäuerinnen und Bauern möglichst gut auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet sind, werden wir auch heuer wieder das volle Volumen von 180 Mio. Euro an Agrarinvestitionskrediten (AIK) zur Verfügung stellen. Damit werden rund 300 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst“, so Köstinger.

AIK sind mit Zinsenzuschuss geförderte Kredite, die national finanziert im Rahmen der ländlichen Entwicklung meist zusätzlich zu Investitionszuschüssen gewährt werden. Mit rund 1.500 Förderungsanträgen wird gerechnet. Der Zinsenzuschuss beträgt prinzipiell 36 Prozent für Investitionen in die Be- und Verarbeitung und Vermarktung am Hof, Biomasseheizanlagen, Almen, Verbesserung der Umweltwirkung, Geräte zur bodennahen Gülleausbringung inklusive Gülleverschlauchung und Gülleseparatoren, Gartenbau, Obst- und Weinbau. Für alle übrigen Agrarinvestitionskredite im benachteiligten Gebiet beträgt der Zinsenzuschuss 50 Prozent des verrechneten Bruttozinssatzes.

Beispielsweise wird für den Bau eines Stallgebäudes ein AIK in der Höhe von 300.000 Euro gewährt. Bei einer Laufzeit des Kredites von 10 Jahren, einem Zinsenzuschuss von 50 Prozent und dem derzeitigen Zinssatz von 1,5 Prozent wird eine Unterstützung von rund 12.100 Euro geleistet.

 

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Investitionsförderung, Klimawandel, Zinsenzuschuss