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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar
Technikbörse – Neue Landmaschine

Drillsaat

Die Drillsaat ist ein Saatverfahren, bei dem das Saatgut mit einer Drillmaschine in parallelen Reihen im Boden abgelegt wird. Säschare, je nach Bauart als Schlepp-, Säbel- oder Scheibenschare ausgeführt, öffnen eine Saatrille, in die die Körner in einem kontinuierlichen Strom fallen. Nachlaufende Striegel oder Andruckrollen bedecken das Saatgut und stellen den Bodenschluss her. Die Dosierung erfolgt mechanisch über Nocken- oder Zellenräder oder pneumatisch über ein zentrales Dosiergerät mit Luftstrom. Anders als bei der Einzelkornsaat ist der Abstand der Körner innerhalb der Reihe nicht festgelegt. Gegenüber der Breitsaat ist die Ablagetiefe einheitlicher.

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Angewendet wird das Verfahren vor allem bei Getreide, Raps, Körnerleguminosen, Gräsern und Zwischenfrüchten. Bei Getreide liegt der Reihenabstand meist zwischen etwa 10 und 15 cm und die Saattiefe bei etwa 2 bis 4 cm, abhängig von Kulturart, Korngröße und Bodenzustand. Die Aussaatmenge wird in Körnern je Quadratmeter geplant und über Tausendkorngewicht und Keimfähigkeit in Kilogramm je Hektar umgerechnet. Häufig wird die Drillmaschine mit einer Kreiselegge kombiniert. Für die Mulch- und Direktsaat gibt es Bauarten, die auch durch Pflanzenrückstände oder in unbearbeiteten Boden säen.

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