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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar
Technikbörse – Neue Landmaschine

Fahrgassenschaltung

Die Fahrgassenschaltung ist eine Einrichtung an Sämaschinen, die in einem festgelegten Rhythmus die Saatgutzufuhr zu einzelnen Säscharen unterbricht. Dadurch entstehen unbesäte Spuren, sogenannte Fahrgassen, die bei späteren Überfahrten mit Pflanzenschutzspritze und Düngerstreuer als Fahrspur dienen. Der Schaltrhythmus ergibt sich aus dem Verhältnis der Arbeitsbreite der Pflegegeräte zur Arbeitsbreite der Sämaschine. Bei einer Spritze mit 24 m und einer Sämaschine mit 3 m wird beispielsweise bei jeder achten Überfahrt eine Fahrgasse angelegt. Bei geradzahligen Verhältnissen wird die erste Überfahrt üblicherweise mit halber Arbeitsbreite oder mit angepasster Zählung begonnen, damit die Fahrgassen symmetrisch liegen.

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Ältere Systeme arbeiten mechanisch, wobei die Zählung über das Ausheben der Maschine oder das Umschalten des Spuranreißers erfolgt. Bei elektronischen Steuerungen erfasst ein Sensor den Wendevorgang und schaltet die betreffenden Dosierorgane elektrisch oder hydraulisch ab. Moderne Ausführungen können über ISOBUS und satellitengestützte Positionsbestimmung gesteuert werden. Ergänzend ermöglichen manche Geräte eine Reduzierung der Gesamtsaatmenge während der Fahrgassenschaltung sowie eine Vorauflaufmarkierung, die die Fahrgassen bereits vor dem Feldaufgang sichtbar macht.

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