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Wanderer: „Sackerl fürs Gackerl“ von Alpenverein gefordert

Der Alpenverein lässt mit seiner neuesten Forderung aufhorchen. So wird in einer neuen Initiative ein „Sackerl fürs Gackerl“ für die Hinterlassenschaften der Wanderer gefordert.

Durch die coronabedingten Reiseeinschränkungen sind Wanderungen in den heimischen Bergen beliebt wie nie, so erleben die Almen einen regelrechten Ansturm. Der zunehmende Wandertourismus hat jedoch auch seine Schattenseiten. Aufgrund fehlender Toiletten hinterlassen viele Leute ihre Notdurft in den heimischen Wäldern und Wiesen des Alpinen Raums. Aufgrund dieser Entwicklung hat der österreichische Alpenverein ein Projekt mit dem Namen „Toilette am Berg“ gestartet. Grund hierfür ist, dass die heimische Bergwelt ein sensibles Ökosystem ist und mit zunehmender Höhe verstärkt auf den natürlichen Dünger reagiert. Dies kann soweit führen, dass das Ökosystem ins Ungleichgewicht gebracht wird..

Im Zuge der Initative „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“, von Alpenverein, Tiroler Schutzgebieten und Landwirtschaftskammer Tirol soll verstärkt auf Information gesetzt werden. Humorvolle Infotafeln soll Informationen zum Toilettengang auf dem Berg liefern. Auch werden die Wanderer dazu animiert ein spezielles „Erste-Hilfe-Set“ mit auf den Berg zu nehmen um so ihre Hinterlassenschaften zurück ins Tal zu bringen.

https://www.facebook.com/alpenverein/posts/10158769241579357?cft[0]=AZW7LzbiKBgk6ubwA54VkOrZ63LDTGP8yPezB2o1u9avKkqIhrR8-O3ojT3DigxJlWDTaYQZvaaMppx5N3MQncGoasJu5WLVozhlfad1Pmh6Uis6RYhkLEWflEF3tJz9zZSPD6o28doZ2ufPSI5IkWJaKGZktndYT0h5vn3_5H9S3w&tn=%2CO%2CP-R

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Almwirtschaft, Alpenverein, Wandertourismus