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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

geschlossene Produktionskette

Die geschlossene Produktionskette bezeichnet in der Agrarwirtschaft ein Organisationsmodell, bei dem alle Stufen der Wertschöpfung – von der Produktion der Betriebsmittel über die pflanzliche oder tierische Erzeugung, die Verarbeitung, die Logistik bis hin zum Absatz an den Endverbraucher – innerhalb eines rechtlich und wirtschaftlich verbundenen Systems ablaufen. Kennzeichnend ist die vertragliche oder eigentumsrechtliche Bindung der beteiligten Akteure, wodurch Warenströme, Qualitätsstandards, Rückverfolgbarkeit und Mengensteuerung zentral koordiniert werden. In Abgrenzung zur offenen Marktproduktion erfolgt der Übergang zwischen den Stufen nicht über anonyme Spotmärkte, sondern über vorab definierte Liefer- und Abnahmebeziehungen.

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Rechtlich unterliegt die geschlossene Produktionskette in Deutschland und Österreich den Vorgaben des Lebensmittel-, Futtermittel- und Düngemittelrechts, etwa der Düngeverordnung, der EU-Öko-Verordnung oder den ÖPUL-Maßnahmen. Die Dokumentationspflichten erstrecken sich über sämtliche Stufen, um die Rückverfolgbarkeit gemäß VO (EG) Nr. 178/2002 zu gewährleisten. Ökonomisch dient das Modell der Reduktion von Transaktionskosten und der Absicherung von Absatz- und Beschaffungsrisiken. Die Bewertung derartiger Systeme hinsichtlich Marktzugang, Wettbewerb und Tierhaltung erfolgt in Fachkreisen anhand definierter Kriterien und ist nicht Gegenstand der Begriffsdefinition.

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