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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Faserholz

Faserholz ist ein Sortiment des Industrieholzes und bezeichnet Rohholz, das in der Holzwerkstoff-, Zellstoff- und Papierindustrie mechanisch oder chemisch in seine Fasern zerlegt wird. Typische Produkte sind Zellstoff, Holzschliff, Faserplatten sowie Spanplatten. Faserholz fällt überwiegend bei Durchforstungen, als Kronen- und Zopfholz sowie als Stammabschnitt mit Qualitätsmängeln an, die eine Verwendung als Sägerundholz ausschließen. Dazu zählen etwa Krümmungen, starke Astigkeit oder Verfärbungen. Unterschieden werden Nadel- und Laubfaserholz, da sich Faserlänge und Inhaltsstoffe und damit die Eignung für bestimmte Verfahren unterscheiden.

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Die Anforderungen an Durchmesser, Länge, Frische und zulässige Fehler wie Fäule oder Rindenanteil legen die abnehmenden Werke fest. In Österreich bilden die Österreichischen Holzhandelsusancen (ÖHU) den allgemeinen Rahmen für Sortierung und Übernahme. Bereitgestellt wird Faserholz häufig in genormten Kurzlängen oder als Langholz. Die Abrechnung erfolgt je nach Vereinbarung nach Raummaß, nach Festmeter oder nach Gewicht beziehungsweise Trockenmasse (atro) im Rahmen der Werkseingangsvermessung. Für die Vermarktung sind eine zügige Abfuhr und eine trockene Lagerung maßgeblich, da Pilz- und Insektenbefall die Übernahmequalität mindern.

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