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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Streugeräte

Streugeräte sind landwirtschaftliche Maschinen zur flächigen Verteilung fester, rieselfähiger oder schüttfähiger Stoffe. Im Pflanzenbau zählen dazu vor allem Mineraldüngerstreuer, die als Zentrifugalstreuer (Schleuderstreuer mit rotierenden Wurfscheiben) oder als pneumatische Streuer (Förderung über Luftstrom und Auslegerrohre) gebaut werden. Daneben gibt es Kastenstreuer für Kalk und feinkörnige Materialien sowie Stallmiststreuer mit Kratzboden und liegenden oder stehenden Streuwalzen für Wirtschaftsdünger. Kleinstreuer dienen der Ausbringung von Zwischenfruchtsaatgut oder Schneckenkorn. In der Tierhaltung werden zudem Einstreugeräte verwendet, die Stroh oder Sägespäne in Liegeboxen und Buchten verteilen.

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Die Ausbringmenge wird über Dosierschieber, Bandvorschub oder fahrgeschwindigkeitsabhängige Regelung eingestellt. Die Querverteilung hängt von Korngröße, Kornfestigkeit, Arbeitsbreite und Scheibendrehzahl ab und wird mit Streutabellen oder Prüfschalen kontrolliert. Grenzstreueinrichtungen begrenzen die Verteilung am Feldrand. Bei der Ausbringung stickstoffhaltiger Düngemittel sind in Österreich die Vorgaben der Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung (NAPV), etwa zu Abständen zu Gewässern, einzuhalten.

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