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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Nachbauprobleme

Nachbauprobleme (auch Bodenmüdigkeit oder Nachbaukrankheit) sind Wachstums- und Ertragsdepressionen, die auftreten, wenn dieselbe Kulturart oder nahe verwandte Arten wiederholt auf derselben Fläche angebaut werden. Ursache ist meist ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren: Anreicherung bodenbürtiger Schaderreger wie Nematoden (etwa Heterodera schachtii bei Zuckerrübe) oder pilzlicher Erreger (z. B. Fusarium, Pythium, Aphanomyces bei Erbse), einseitige Veränderung des Bodenmikrobioms, Rückstände wachstumshemmender Wurzelausscheidungen sowie einseitiger Nährstoffentzug. Im Obstbau und in Baumschulen ist die Apfelnachbaukrankheit bei Rosengewächsen bekannt. Typische Symptome sind Kümmerwuchs, verkürzte Triebe und geschädigte Feinwurzeln.

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Wichtigste Vorbeugung ist eine weite Fruchtfolge mit ausreichenden, kulturspezifisch mehrjährigen Anbaupausen. Ergänzend dienen Zwischenfrüchte mit Feindpflanzenwirkung, etwa nematodenresistente Ölrettich- oder Senfsorten sowie Tagetes, ferner Zufuhr organischer Substanz, Bodenaustausch im Pflanzbereich, das Versetzen von Baumreihen und tolerante Unterlagen. Chemische Bodenbehandlungen sind nur mit in Österreich zugelassenen Pflanzenschutzmitteln und im Rahmen der jeweiligen Zulassungsbedingungen möglich.

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