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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Verdunstungsverluste

Verdunstungsverluste bezeichnen in der Landwirtschaft den Anteil des verfügbaren Wassers, der beim Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand in die Atmosphäre gelangt und den Kulturpflanzen damit nicht mehr zur Verfügung steht. Im Vordergrund steht die Evaporation, also die unproduktive Verdunstung von unbewachsenen Bodenoberflächen, benetzten Pflanzenoberflächen (Interzeption) und offenen Wasserflächen. Sie wird von der Transpiration der Pflanzen unterschieden. Beide Prozesse werden gemeinsam als Evapotranspiration erfasst. Die Höhe der Verluste hängt von Strahlung, Lufttemperatur, Luftfeuchte und Windgeschwindigkeit sowie von Bodenart, Bodenbedeckung und Bewirtschaftung ab.

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Bei der Bewässerung treten Verdunstungsverluste vor allem bei der Überkopfberegnung mit Großregnern auf, insbesondere bei hohen Temperaturen und Wind während der Tagesstunden. Tropfbewässerung sowie die Ausbringung in den Nacht- oder frühen Morgenstunden verringern diesen Anteil. Im Ackerbau wirken Mulchauflagen, Zwischenfrüchte, eine reduzierte Bodenbearbeitung und das Unterbrechen des kapillaren Wasseraufstiegs durch flache Lockerung der Evaporation entgegen. Davon abzugrenzen sind gasförmige Nährstoffverluste wie die Ammoniakverflüchtigung bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern, die im Sprachgebrauch teilweise ebenfalls als Verdunstungsverluste bezeichnet wird.

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