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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Mittendurchmesser

Der Mittendurchmesser ist eine forstwirtschaftliche Messgröße, die den Durchmesser eines liegenden Rundholzabschnitts in der Mitte seiner Länge angibt. Er dient als Grundlage für die Volumenermittlung von Stamm- und Abschnittsholz nach der Huber’schen Formel. Dabei wird das Volumen als Produkt aus der Kreisfläche am Mittendurchmesser und der Länge berechnet (V = π/4 · d² · L) und in Festmetern angegeben. Zudem bestimmt der Mittendurchmesser die Zuordnung des Holzes zu Stärkeklassen, etwa 1a (10–14 cm), 1b (15–19 cm) oder 2a (20–24 cm).

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In Deutschland regelt die Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) das Messverfahren, in Österreich sind es die Österreichischen Holzhandelsusancen (ÖHU). Gemessen wird mit der Kluppe in ganzen Zentimetern, wobei Bruchteile abgerundet werden. Die RVR sieht ab einem Durchmesser von 20 cm zwei rechtwinklig zueinander stehende Messungen vor, deren Mittelwert maßgeblich ist. Die Messung erfolgt grundsätzlich ohne Rinde. Wird mit Rinde gemessen, wird ein tabellarisch festgelegter Rindenabzug berücksichtigt, der nach Baumart und Durchmesser variiert.

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