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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Festmeter

Der Festmeter (Abkürzung fm) ist eine Raumeinheit der Forst- und Holzwirtschaft und bezeichnet einen Kubikmeter fester Holzmasse ohne Zwischenräume. Er dient als Bezugsgröße für Holzvorrat, Zuwachs, Einschlag und Holzhandel. In der Forsteinrichtung wird der stehende Bestand in Vorratsfestmetern (Vfm) angegeben, gemessen als Derbholz ab 7 cm Durchmesser mit Rinde. Der Erntefestmeter (Efm) beschreibt die nach der Ernte verwertbare Holzmenge, üblicherweise ohne Rinde, und liegt nach Abzug von Rinden- und Ernteverlusten bei etwa 80 Prozent des Vorratsfestmeters.

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Bei Rundholz wird das Volumen meist aus Länge und Mittendurchmesser nach der Huberschen Formel berechnet. Davon abzugrenzen sind der Raummeter (Rm, Ster) für geschichtetes Holz einschließlich Luftraum sowie der Schüttraummeter (Srm) für lose geschüttetes Material wie Hackschnitzel. Als Richtwerte gelten 1 fm ≈ 1,4 Rm und 1 fm ≈ 2,5 Srm, abhängig von Holzart, Stückmaße und Schichtung. Die Messregeln sind in Deutschland in der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR), in Österreich in den Österreichischen Holzhandelsusancen (ÖHU) festgelegt.

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