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Schläge

Unter Schlägen versteht man in der Landwirtschaft räumlich abgegrenzte, zusammenhängende Teile der landwirtschaftlich genutzten Fläche, die als eigene Bewirtschaftungseinheit gelten. Die Abgrenzung eines Schlages erfolgt anhand der jeweiligen Kulturarts, der Bodenverhältnisse, des Reliefs oder agrarstruktureller Merkmale wie Wege oder Gewässer. Jeder Schlag wird hinsichtlich Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz einheitlich behandelt, wodurch er sich in seiner Bestandesführung von benachbarten Flächen unterscheidet.

Aktuell kommt der Schlageinteilung eine zentrale Bedeutung für die Dokumentations- und Sorgfaltspflichten zu. So wird die Aufzeichnung von Düngemaßnahmen gemäß Düngeverordnung zwingend schlagbezogen gefordert. Auch im Förderbereich, etwa dem österreichischen ÖPUL oder der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU, dient der Schlag als Referenz für die beihilfefähige Fläche und die Einhaltung von Konditionalitäten. Für das Monitoring und den Nachweis der Flächenbewirtschaftung ist die eindeutige Identifizierung jedes Schlages im Betriebsheft und in GIS-basierten Systemen (z. B. INVEKOS) unerlässlich.

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