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ELER

Der ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) ist ein Finanzierungsinstrument der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union. Er dient der Kofinanzierung nationaler und regionaler Programme zur Entwicklung ländlicher Gebiete im Zeitraum 2021–2027. Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 in der durch die Übergangsverordnung (EU) 2020/2220 geänderten Fassung sowie die für den aktuellen Programmplanungszeitraum geltende Verordnung (EU) 2021/2115. Der Fokus liegt auf der Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, der nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, dem Klimaschutz sowie der ausgewogenen regionalen Entwicklung. In Deutschland und Österreich werden die ELER-Mittel über die jeweiligen Länderprogramme (z. B. GAP-Strategieplan, ÖPUL) umgesetzt. Die Förderung erfolgt projektbezogen und unterliegt strengen Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung von Cross-Compliance-Bestimmungen und der Wirtschaftlichkeit der Vorhaben. Der ELER ergänzt die Direktzahlungen der ersten Säule der GAP und ist nicht mit dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) identisch.