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Eutrophierung

Die Eutrophierung bezeichnet im agrartechnischen und limnologischen Kontext die übermäßige Anreicherung von Nährstoffen, insbesondere der Verbindungen Stickstoff (N) und Phosphor (P), in aquatischen und terrestrischen Ökosystemen. Ursächlich hierfür sind diffuse Einträge aus der landwirtschaftlichen Düngung sowie punktuelle Quellen. In der Landwirtschaft des Jahres 2026 führt die Auswaschung von Nitrat und die Abschwemmung von Phosphor aus Wirtschafts- und Mineraldüngern zu einer Nährstoffanreicherung in Grund- und Oberflächengewässern. Die Folge ist ein gesteigertes Algen- und Pflanzenwachstum, das zu Sauerstoffmangel und letztlich zu Faulschlammbildung und Fischsterben führen kann. Die rechtliche Regulierung erfolgt in Deutschland durch die Düngeverordnung (DüV) und in Österreich durch das Aktionsprogramm Nitrat sowie die ÖPUL-Maßnahmen, die eine stickstoff- und phosphorbilanzierte Düngung vorschreiben. Ziel dieser Regelungen ist die Reduktion von Nährstoffüberschüssen zur Vermeidung von Grundwasserbelastungen und zur Erhaltung der Biodiversität in Gewässerökosystemen.