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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Sägerundholz

Sägerundholz bezeichnet berindetes oder entrindetes Stammholz, das nach Durchmesser, Länge und Qualität für die Verarbeitung im Sägewerk zu Schnittholz wie Brettern, Bohlen und Kanthölzern geeignet ist. In Österreich ist dafür auch der Ausdruck Blochholz gebräuchlich. Die einzelnen Stammabschnitte werden als Bloche bezeichnet. Den mengenmäßig größten Anteil stellen Nadelhölzer, vor allem Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche. Laubholz wie Eiche oder Buche wird überwiegend in gesonderten Sortimenten gehandelt. Abzugrenzen ist Sägerundholz von Industrie- und Faserholz sowie von Brennholz, an die geringere Anforderungen hinsichtlich Dimension und Qualität gestellt werden.

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Die Sortierung erfolgt in Österreich üblicherweise auf Grundlage der Österreichischen Holzhandelsusancen (ÖHU). Maßgeblich sind die Einteilung in Stärkeklassen nach dem Mittendurchmesser ohne Rinde sowie die Zuordnung zu Güteklassen. Dabei werden Merkmale wie Äste, Krümmung, Drehwuchs, Fäule oder Insektenbefall bewertet. Die Vermessung in Festmetern erfolgt häufig elektronisch im Sägewerk im Rahmen der Werksübernahme. Ausformungslängen und Übermaße richten sich nach den Vereinbarungen zwischen Forstbetrieb und Abnehmer. Der erzielbare Preis hängt im Wesentlichen von Baumart, Dimension, Qualität und Marktlage ab.

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