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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Fünfjahresmittel

Das Fünfjahresmittel ist der arithmetische Durchschnitt eines Messwertes über fünf aufeinanderfolgende Jahre. In der Landwirtschaft wird es vor allem für Erträge, Erzeugerpreise, Betriebsergebnisse sowie Witterungsdaten wie Niederschlag oder Temperatur berechnet. Durch die Mittelung über mehrere Jahre werden jährliche Schwankungen, etwa durch Trockenheit, Hagel oder Marktausschläge, ausgeglichen. So entsteht ein Bezugswert, mit dem einzelne Jahre verglichen und Abweichungen in Prozent angegeben werden können.

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Eine Sonderform ist das olympische Fünfjahresmittel. Dabei werden der höchste und der niedrigste Wert gestrichen, und der Durchschnitt wird aus den verbleibenden drei Jahren gebildet. Dieses Verfahren verringert den Einfluss extremer Einzeljahre. Es wird unter anderem im Risikomanagement und bei Ertragsversicherungen verwendet, um einen Ertragsausfall gegenüber dem langjährigen Niveau festzustellen. In der Düngeplanung dienen mehrjährige Durchschnittserträge als Grundlage für die Einstufung in Ertragslagen. In der Agrarstatistik und in Erntemeldungen wird das Fünfjahresmittel häufig als Vergleichsgröße angeführt. Welcher Zeitraum und welche Berechnungsweise jeweils maßgeblich sind, ergibt sich aus der betreffenden Förderrichtlinie, den Versicherungsbedingungen oder den Vorgaben der zuständigen Stelle.

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