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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

gentechnikfreie Sojabohnen

Gentechnikfreie Sojabohnen sind Samen der Sojapflanze (Glycine max), deren Ausgangssaatgut nicht mittels gentechnischer Verfahren verändert wurde und die entlang der gesamten Erzeugungskette getrennt von gentechnisch veränderter Ware geführt werden. In Österreich ist der Anbau gentechnisch veränderter Kulturpflanzen durch landesrechtliche Bestimmungen untersagt, die je nach Bundesland unterschiedlich ausgestaltet sind. Heimisch erzeugte Sojabohnen stammen daher aus gentechnikfreiem Anbau. Die Hauptanbaugebiete liegen in Niederösterreich, Oberösterreich, im Burgenland und in der Steiermark. Als Leguminose bindet die Sojapflanze über Knöllchenbakterien (Bradyrhizobium japonicum) Luftstickstoff, weshalb das Saatgut vor der Aussaat in der Regel mit diesen Bakterien geimpft wird.

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Verwendung finden die Bohnen in der Lebensmittelherstellung sowie als Eiweißfuttermittel, etwa in Form von Sojaextraktionsschrot oder Sojakuchen. Für die Kennzeichnung „gentechnikfrei“ bzw. „ohne Gentechnik hergestellt“ sind eine lückenlose Warenstromtrennung, Rückverfolgbarkeit und Dokumentation bei Ernte, Lagerung, Transport und Verarbeitung erforderlich. Die Einhaltung wird durch Probenahmen, Laboranalysen und Kontrollen unabhängiger Prüfstellen überprüft. Nach EU-Recht gilt für zufällige, technisch unvermeidbare Anteile gentechnisch veränderter Bestandteile in Lebens- und Futtermitteln ein Kennzeichnungsschwellenwert von 0,9 Prozent.

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