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Esch-Technik – Verkaufsberater Agrar

Submission

Submission (lat. submittere, „unterbreiten“) bezeichnet in der Land- und Forstwirtschaft ein Verkaufsverfahren, bei dem Kaufinteressenten innerhalb einer festgelegten Frist schriftliche, verschlossene Gebote abgeben. In Österreich und Deutschland ist der Begriff vor allem mit der Wertholzsubmission verbunden. Dabei werden hochwertige Stammabschnitte, etwa von Eiche, Bergahorn, Esche, Kirsche oder Nussbaum, an einem zentralen Lagerplatz losweise aufgelegt, vermessen und nummeriert. Die Lose umfassen meist einzelne Stämme oder kleine Partien mit Angaben zu Holzart, Länge, Mittendurchmesser und Volumen in Festmetern.

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Die Bieter, überwiegend Furnier-, Säge- und Spezialbetriebe, besichtigen das Holz vor Ort und reichen ihre Gebote je Festmeter ein. Zum angekündigten Submissionstermin werden die Gebote geöffnet. Der Zuschlag erfolgt in der Regel an das höchste Gebot, sofern dieses ein gegebenenfalls festgelegtes Mindestgebot erreicht. Veranstalter sind häufig Forstbetriebe oder forstliche Zusammenschlüsse, die Holz mehrerer Waldbesitzer bündeln. Im Vergaberecht bezeichnet Submission allgemein die Ausschreibung von Leistungen mit verdeckter Angebotsabgabe und gemeinsamer Angebotsöffnung.

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