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Feldspritzen

Die Feldspritze ist ein landwirtschaftliches Arbeitsgerät zur flächigen oder reihenweisen Applikation von flüssigen Pflanzenschutz- und Düngemitteln auf Kulturpflanzenbestände. Sie besteht aus einem fahrbaren Tank, einer Pumpe, einem Druckregelsystem, einem Verteilergestänge mit Düsen sowie einer Steuerungseinheit. Die Ausbringung erfolgt nach dem Prinzip der hydraulischen oder pneumatischen Zerstäubung, wobei die Tropfengröße und der Applikationsdruck an den jeweiligen Wirkstoff und die Zielkultur angepasst werden. Moderne Feldspritzen verfügen über eine GPS-gestützte Teilbreitenschaltung und eine automatische Düseneinzelsteuerung, um Überlappungen zu vermeiden und die Applikationsgenauigkeit zu erhöhen. Die Anwendung unterliegt in Deutschland und Österreich strengen rechtlichen Vorgaben, insbesondere der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung und der Düngeverordnung. Dazu zählen die Dokumentationspflicht, die Einhaltung von Abstandsauflagen zu Gewässern und die regelmäßige Prüfung der Gerätetechnik gemäß der Pflanzenschutzgeräte-Verordnung. Die korrekte Einstellung und Kalibrierung der Feldspritze ist Voraussetzung für eine wirksame und umweltschonende Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln.