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Schwarznasenschafe

Das Schwarznasenschaf ist eine Hausschafrasse (Ovis aries), die durch eine charakteristische schwarze Pigmentierung der Nasenregion, der Augenpartie, der Ohren sowie der unteren Gliedmaßen gekennzeichnet ist. Es handelt sich um eine mittelgroße bis große, robuste Landschafrasse, die vorwiegend in extensiven Haltungssystemen, insbesondere in Mittelgebirgs- und Alpenregionen Deutschlands und Österreichs, genutzt wird. Die Rasse wird dem Fleischschaftyp zugeordnet, wobei die Tiere eine gute Muttereigenschaft und eine hohe Genügsamkeit aufweisen. Die Wollleistung ist als gering bis mittel einzustufen; die Wolle ist meist grob und für die Teppichherstellung geeignet. Die Zucht und Haltung unterliegt den tierschutzrechtlichen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes sowie den Vorgaben der jeweiligen Landesschafzuchtverbände. Im Rahmen des Österreichischen Programms für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) 2023 kann die Haltung von gefährdeten Nutztierrassen, zu denen das Schwarznasenschaf zählt, gefördert werden. Die Rasse gilt als robust und anpassungsfähig, was sie für die Landschaftspflege in naturschutzfachlich wertvollen Gebieten prädestiniert. Die genetische Vielfalt wird durch Erhaltungszuchtprogramme gesichert.