Pflanzenschutzgeräteprüfung
Die Pflanzenschutzgeräteprüfung ist ein in der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PflSchAnwV) sowie im Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) verankertes, wiederkehrendes Verfahren zur amtlichen Kontrolle der technischen Funktionsfähigkeit von Geräten zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln. Sie dient der Sicherstellung einer präzisen und abdriftarmen Applikation, um die Belastung von Nichtzielflächen und Grundwasser zu minimieren. Die Prüfung umfasst eine Sicht- und Funktionskontrolle aller relevanten Komponenten, wie Düsen, Manometer, Gebläse und Gestänge, sowie die Messung der Querverteilung und des Gesamtdurchflusses. In Deutschland und Österreich ist die Prüfung für Spritzgeräte im Einsatz, einschließlich Feld- und Raumkulturen, in festgelegten Intervallen von drei Jahren gesetzlich vorgeschrieben. Die Durchführung erfolgt durch amtlich anerkannte Prüfstellen oder befugte Werkstätten. Ein gültiger Prüfbericht ist Voraussetzung für die ordnungsgemäße Anwendung und dokumentiert die Einhaltung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz.


