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Green Deal

Der Green Deal bezeichnet im agrarpolitischen Kontext des Jahres 2026 ein legislatives und regulatorisches Maßnahmenpaket der Europäischen Union, das auf die Transformation der landwirtschaftlichen Produktionssysteme abzielt. Kern der Initiative ist die rechtliche Verankerung von Umwelt- und Klimazielen, die für landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland und Österreich verbindliche Vorgaben zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, zum Schutz der Biodiversität und zur Minimierung des Düngemittel- und Pflanzenschutzmitteleinsatzes definieren.

Die Umsetzung erfolgt primär über die nationale Agrarpolitik, insbesondere durch die Konditionalität der Direktzahlungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie durch spezifische Förderprogramme wie das Österreichische Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL). Rechtlich basiert der Green Deal auf Verordnungen der EU-Kommission, die unter anderem die Düngeverordnung (DüV) verschärfen und den Einsatz von Pestiziden durch die Sustainable Use Regulation (SUR) regulieren. Für landwirtschaftliche Betriebe resultieren daraus konkrete Auflagen, wie die verpflichtende Einrichtung von Biodiversitätsflächen und die Einhaltung strikterer Nährstoffbilanzen, deren Nichteinhaltung Sanktionen nach sich zieht.