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CCM

Der Begriff CCM ist die Abkürzung für Corn-Cob-Mix und bezeichnet ein in der Rinder- und Schweinefütterung etabliertes Ganzpflanzen-Silageprodukt aus dem Mais. Im Gegensatz zu Maissilage, die die gesamte oberirdische Pflanze inklusive Stängel und Blätter umfasst, besteht CCM ausschließlich aus den gehäckselten, noch nicht vollständig ausgereiften Maiskolben. Dabei werden die Körner mitsamt dem Spindeldurchmesser (dem „Cob“) und den umgebenden Lieschblättern geerntet. Der optimale Erntezeitpunkt liegt in der Teigreife bis zur beginnenden Gelbreife, wenn der Trockensubstanzgehalt der Körner zwischen 55 und 65 Prozent beträgt. Das Erntegut wird auf eine Korngröße von etwa 6 bis 10 Millimetern gehäckselt und anschließend in Fahrsilos oder Schläuchen luftdicht vergoren.

Durch die Verarbeitung des gesamten Kolbens weist CCM einen hohen Stärkegehalt (ca. 55-65 % in der Trockenmasse) bei gleichzeitig moderatem Rohfasergehalt auf. Dies macht es zu einem energiereichen, aber strukturärmeren Futtermittel als herkömmliche Maissilage. In der Schweinemast dient CCM als ideale Energiequelle zur Steigerung der täglichen Zunahmen, während es in der Rinderfütterung als Ergänzung zu Grundfutterrationen eingesetzt wird, um die Energiedichte zu erhöhen, ohne die Pansenfermentation übermäßig zu belasten. Die Silierung konserviert das Produkt über Monate und gewährleistet eine hohe Futterhygiene, sofern eine zügige Verdichtung und luftdichte Abdeckung erfolgt. Die korrekte Berechnung des Futterwertes von CCM erfordert eine laboranalytische Bestimmung der Trockenmasse und des Stärkegehaltes, da diese je nach Sorte und Erntetermin variieren.