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Legeleistung

Die Legeleistung ist ein zentraler Leistungsparameter in der Legehennenhaltung und wird definiert als die Anzahl der von einem Huhn innerhalb eines definierten Zeitraums, in der Regel eines Legejahres (etwa 52 Wochen), gelegten Eier. Sie wird entweder als absolute Stückzahl pro Henne oder als prozentuale Legeintensität (durchschnittliche tägliche Legewahrscheinlichkeit) angegeben. Die Berechnung erfolgt quotientenmäßig aus der Gesamteizahl und der durchschnittlichen Anzahl der im Bestand befindlichen Hennen unter Berücksichtigung der Remontierung.

Die genetische Veranlagung der Hybridlinie stellt die Obergrenze der potenziellen Legeleistung dar, die durch Managementfaktoren wie Fütterung, Lichtprogramm, Stallklima und Tiergesundheit modifiziert wird. In der konventionellen Boden- und Käfighaltung werden im Jahr 2026 in Österreich und Deutschland durchschnittliche Legeleistungen von 290 bis 320 Eiern pro Henne und Legejahr erreicht. In der ökologischen Produktion liegen die Werte aufgrund von Auslaufzeiten, proteinreduzierter Fütterung und längeren Mauserpausen etwa 10 bis 15 Prozent niedriger. Die Legeleistung ist ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit eines Legehennenbetriebs, unterliegt jedoch tierschutzrechtlichen Rahmenbedingungen, die in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und der EU-Öko-Verordnung festgelegt sind.