klimaresiliente Baumarten
Als klimaresiliente Baumarten werden Gehölze bezeichnet, die aufgrund ihrer genetischen Konstitution und physiologischen Anpassungsfähigkeit eine erhöhte Toleranz gegenüber den abiotischen Stressfaktoren des Klimawandels aufweisen. Dazu zählen insbesondere verlängerte Trockenperioden, steigende Durchschnittstemperaturen sowie eine erhöhte Frequenz von Extremwetterereignissen wie Starkregen oder Spätfrösten. Die Eignung einer Baumart für den Anbau im Jahr 2026 wird auf Basis von Herkunftsversuchen und phänologischen Beobachtungen unter den spezifischen Standortbedingungen in Österreich und Deutschland bewertet. Im forstlichen Kontext werden Arten wie die Traubeneiche (Quercus petraea), die Elsbeere (Sorbus torminalis) oder die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) als potenziell klimaresilient eingestuft, sofern sie an das jeweilige Lokalklima angepasst sind. Die rechtliche Zulässigkeit des Anbaus nicht heimischer Arten richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Landesforstgesetze und der Bundeswaldinventur. Die Auswahl klimaresilienter Baumarten ist ein zentrales Instrument der risikominimierenden Waldbewirtschaftung zur Sicherung der Waldfunktionen unter veränderten Umweltbedingungen.

